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Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med. dent. C. Schwermann und
Dr. med. dent. A. Bareksei

Standort 1:
Bahnhofstr. 65
46562 Voerde
Tel.: (02855) 72 23
Fax: (02855) 8 28 80
E-Mail: info@zahnarzt-voerde.de

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Der Hauptbahnhof liegt ca. 3 Min. von uns entfernt.

Standort 2:
Tillmannsweg 3
46562 Voerde
Tel.: (02855) 1 87 76
Fax: (02855) 92 18 06
E-Mail: info2@zahnarzt-voerde.de


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14:00 - 18:00 Uhr

Di: 08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 19:00 Uhr

Mi: 08:00 - 12:30 Uhr

Do: 08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr

Fr: 08:00 - 12:00 Uhr



Pilzerkrankungen (Mykosen)

Bei etwa 70 % aller gesunden Patienten, bei Prothesenträgern sogar fast regelmäßig, lassen sich in der mikrobiellen Mundflora auch Sprosspilze nachweisen, insbesondere der am häufigsten vorkommende Vertreter Candida albicans. Der positive Nachweis stellt jedoch nicht zwingend einen pathologischen (krankhaften) Befund dar: Vielmehr leben die Keime der Mundflora in einem ökologischen Gleichgewicht. Candida albicans ist somit kein obligat pathogener (zwangsläufig zur Erkrankung führender)Keim.

Gerät jedoch das Ökosystem der Mundflora – aus den verschiedensten Gründen – aus dem Gleichgewicht, kommt es zum pathologischen Anstieg von Candida albicans und zum Auftreten der klinischen Symptome eines oralen Soorbefalls.

Zu den Risikofaktoren, die eine Soorerkrankung nach sich ziehen können, zählen alle Vorgänge im Organismus, die die körpereigene Abwehr verändern bzw. schwächen und dadurch die Toleranzgrenze des Organismus gegen Candida albicans herabsetzen:

• unbehandelte kariöse Zähne
• unbehandelte Parodontitis
• lokale Bedingungen: Mundwinkelrhagaden, Schleimhautabdeckung durch Prothesen
• Tumorerkrankungen und ein dadurch bedingter stark reduzierter Allgemeinzustand
• angeborene oder erworbene Immundefekte, z. B. Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granulozyten im Blut)
• HIV-Infektion
• Diabetes mellitus
• Verschiebung des natürlichen Keimspektrums, Selektion von Pilzen durch lang dauernde Therapie mit einem Breitspektrum-Antibiotikum
• Unterdrückung der Immunabwehr durch Immunsuppressiva, z. B. nach Organtransplantationen
• Zytostatikagaben im Rahmen von Tumorerkrankungen
• Langzeittherapie mit Corticosteroiden, beispielsweise inhalative Asthmasprays

Die Soorerkrankung eines Neugeborenen in den ersten Lebenswochen nimmt eine Sonderstellung ein: kommt es unter der vaginalen Geburt oder z. B. durch kontaminierte Schnuller zur Übertragung von Candida albicans, so besitzt das Neugeborene noch keine weitere Mundflora, die in Konkurrenz zu dem Sprosspilz treten könnte. In der Folge kann sich schnell ein Pilzrasen entwickeln. Er wird jedoch zunehmend von der sich entwickelnden natürlichen Standortflora des Mundes verdrängt.

Durch den Befall der Mundhöhle mit Sprosspilzen werden nicht nur primär in der Mundhöhle vorkommende Erkrankungen (Karies, Parodontitis, Decubitus …) begünstigt, sondern durch Verschlucken der Pilze auch der gesamte Magen- und Darmtrakt. Eine Infektion des Magens mit Candida albicans kann unter Umständen Ursache für Magengeschwüre und ähnliche Magenerkrankungen darstellen. Eine Infektion des Darmes mit Hefepilzen kann ursächlich verantwortlich sein für Erkrankungen im gesamten Organismus (Herz, Nieren, …)

Die Verbindung von übermäßigem Zuckerkonsum mit dem gleichzeitigen Befall von Hefepilzen kann in der Mundhöhle und nachfolgend im gesamten menschlichen Organismus schwerwiegende pathologischen Folgen mit sich ziehen.

Patienten mit ungeklärten organischen pathologischen Befunden werden bei uns in der Praxis sorgfältig auf oralen Pilzbefall untersucht und anschließend in enger Zusammenarbeit mit internistischen Kollegen im Ärzte-Netzwerk therapiert. Dabei wird initial durch uns eine medikamentöse antimykotische Therpie eingeleitet. Zeitgleich werden alle in der Mundhöhle vorhandenen pathologischen Veränderungen behandelt. Nach Eliminierung der oralen Pilzinfektion wird in Verbindung mit spezialisierten Internisten der restliche Organismus therapiert.

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